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27/05/2015: Wie kann man seine Deutschkenntnisse nach der Schule nutzen?

Elternabend zur Berufsorientierung an der Pestalozzi-Schule

Am 27. Mai organisierte Markus Kowalk, zuständig für die Studien- und Berufsberatung an der Pestalozzi-Schule, einen Elternabend zum Thema „Berufsorientierung“, zudem ausdrücklich auch die Jugendlichen eingeladen wurden. Die zahlreichen Teilnehmer hatten so die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Hierbei standen unter anderem Themen wie „Deutschlehrerausbildung und Übersetzer“, „Duale Ausbildung“, „Hochschulsystem in Deutschland“ und „Stipendienprogramme“ im Fokus. Schulleiter Michael Röhrig freute sich, dass Referenten verschiedenster Institutionen der Einladung nachgekommen sind und den Elternabend an der Pestalozzi-Schule mit ihren sehr interessanten Vorträgen unterstützten.

Dr. Christoph Pilgrim, vom Instituto de Enseñanza Superior en Lenguas Vivas “Juan Ramón Fernández”, und Ursula Sager, Universidad de Buenos Aires, erläuterten sehr anschaulich, welche guten Studienmöglichkeiten sich auch in Argentinien mit guten Deutschkenntnissen für Lehrer und Übersetzer eröffnen. Gerade die Nachfrage nach qualifizierten Deutschlehrern wird in den nächsten Jahren sicher noch weiter steigen. Eine andere alternative stellte Agaton Nachtigall, Berufbildungszentrum (BBZ), mit der „Duale Ausbildung“ vor. Die Auszubildenden besuchen dabei das BBZ und arbeiten gleichzeitig bereits in einem meist deutschen Unternehmen. Tatkräftig unterstützt wird das BBZ bei der Umsetzung von der Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer (AHK), die durch Fiorella Debenedetti vertreten war. Aber natürlich wurde im Rahmen dieser Veranstaltung auch über ein Studium in Deutschland gesprochen. Kathrin Megerle vom Wissenschaftsreferat der Deutschen Botschaft stellte die Vielfalt und zumeist kostenlosen und auch im internationalen Vergleich exzellenten Studienbedingungen an deutschen Hochschulen vor. Dass es aber auch nach einem Studienbeginn in Argentinien erstklassige und zum Teil finanziell geförderte Wege nach Deutschland gibt, zeigten Sol Pérez Corti und Urs Urban, Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD), in ihrem Vortrag.

Nach den Fachvorträgen nutzten noch viele Anwesende die Gelegenheit zu einem individuellen Gespräch an den bereitgestellten Informationstischen der Referenten. Markus Kowalk machte abschließend deutlich, dass die individuelle Beratung auch nach dieser Veranstaltung intensiv weitergeführt wird, damit die Schüler das große Plus der bikulturellen Ausbildung der Pestalozzi-Schule auch in Zukunft optimal für sich nutzen können.

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