PÄDAGOGISCHES PROJEKT
Schüleraustausch mit Deutschland (PIC)
Erfahrungsberichte
Auszüge aus den Berichten verschiedener deutschen Austauschschüler
“(…) Nun bin ich schon vier Wochen hier und ich kann es nicht glauben, dass die Zeit so schnell verging. Ich habe vom ersten Tag an in der Schule sehr nette Leute kennen gelernt, mit denen ich mich immer besser verstehe und mit denen man auch sehr viel lachen kann. (…)
Durch meine Familie habe ich hier schon sehr viel gesehen, wir haben gemeinsam viel erlebt und gelacht. Und ich bin mir sicher, dass wir noch viel lachen werden. Die Familie und Argentinien sind jetzt schon ein Teil von mir und werden es auch immer bleiben. (…)
Liebes Tagebuch, ich will dir noch sagen, wie dankbar ich meinen Eltern in Deutschland bin, dass sie mir dies alles ermöglicht haben. Sie freuen sich jetzt schon auf mich und wissen, dass sie eine veränderte Tochter wieder zurückbekommen werden.”
Franziska Bayer (2006)
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“Als ich mich im letzten Winter dazu entschlossen hatte, meinen Auslandsaufenthalt in Argentinien zu verbringen, konnte ich noch nicht ahnen, was mich während meiner Zeit auf diesem fernen Kontinent erwarten würde. Und jetzt, genau drei Monate nachdem meine Reise begonnen hatte, verlasse ich die Pestalozzi-Schule, meine neuen Freunde und meine Gastfamilie, sowie dieses wunderschöne Land mit einem lachendem und auch einem weinenden Auge. (…)
Den ersten Schritt stellte anschließend mein erster Tag in der Pestalozzi-Schule dar. Dass es dort im Punkto Arbeitslautstärke während des Unterrichts und dem für deutsche Schüler selbstverständlich förmlichen Umgang mit den Lehrern um einiges lockerer zuging als ich das bisher gewohnt war, fiel mir als allererstes auf. Des Weiteren anstrengend war für mich zu Beginn sicher auch, dass die Unterrichtsstunden länger waren und somit auch der ganze Stundenplan jeden Tag bis in den Nachmittag andauerte. Als ich mich daran jedoch nach wenigen Wochen angepasst hatte, wurden die Schultage immer entspannter, da ich die Tests und Klausuren nicht mitschreiben musste. (…)
So vergingen Tag um Tag und Woche um Woche, in denen ich meine Zeit mit den Argentiniern, den Deutschen oder beiden zusammen verbrachte: Mit den Argentiniern teilte ich den Klassenraum, alberte während des Unterrichts mit ihnen herum und an den Wochenenden zogen sie mit mir um die Häuser. Und mit den Deutschen besuchte ich weiterhin Sehenswürdigkeiten, bummelte durch die großen Einkaufsstrassen und arbeitete an Projekten, um uns produktiv und kreativ in die normalen Abläufe des Schulalltags einzubringen. (…)
Zusammenfassend kann ich zu meinen drei Monaten Argentinienaufenthalt also festhalten, dass ich viele neue Freunde fürs Leben gefunden habe, eine mir fremde Sprache und Kultur lieben lernte und mir viele Eigenschaften dieser selbst aneignete und einverleibte. Mein Horizont hat sich in dieser Zeit über all diese Empfindungen und Erfahrungen enorm erweitert und so bleiben mir für die Zukunft zwei unbezahlbare Dinge sicher: die Erinnerung und die Gewissheit, schon sehr bald wieder hier zu sein.”
Florian Wartenberg (2007)
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“(…) Mit meinen argentinischen Mitschülern habe ich mich super verstanden, sie haben mich alle sehr gemocht und ich sie ebenfalls. Sie sind lebenslustig, temperamentvoll, warmherzig, spontan und offen gewesen. (…)
Ich hatte mir bereits hier in Deutschland eine Liste mit Sehenswürdigkeiten gemacht und mich so schon vorher recht gut informiert. Das kann ich zukünftigen Austauschschülern auch nur empfehlen. (…)
Abschließend kann ich über meine Zeit in Argentinien sagen, dass sie großartig war. In Buenos Aires hat das Leben pulsiert und ich genoß jede Sekunde lang Teil dieses lauten Pulsrhythmus zu sein. Würde ich an diesem Austausch noch einmal teilnehmen, so würde ich wahrscheinlich alles genau so noch mal machen.”
Thea Reuter (2007)
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„(…) Ich habe hier viele beeindruckende und neue Erfahrungen gesammelt. Meine Zeit hier, in Argentinien, hat mir richtig gut gefallen und ich werde mich immer gerne daran erinnern. An meine Freunde hier, an die Reisen, an die ganz andere Kultur und vor allem an meine Austauschschülerin und meine Gastfamilie. Aber ich werde ganz sicher noch einmal wiederkommen!“
Iljana Westfal (2009)







