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26/06/2018: Ausstellung < KEINE WORTE > in der Pestalozzi-Schule

Eine Gruppe SchülerInnen der 12. Klasse erarbeitete eine Ausstellung zum Thema der Verletzung der Gedanken- und Meinungsfreiheit in Schule und Musik während der Militärdiktatur in Argentinien.

Die Ausstellung wurde von der deutschen Elisabeth-Käsemann-Stiftung mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von unseren Schülern Natasha Boroda, Lara Fernández Brudny, Maika Orzechowicz, Camila Orozco de la Hoz, Lautaro Silbergleit ausgeführt.

Am Morgen des 26.06. wurde sie mit Schülern der 10., 11. und 12. Klasse auf der Terrasse der Sekundarstufe eröffnet. Die ehemalige Schülerin und Lehrerin der Pestalozzi-Schule Silvia Trzenko geb. Thanhauser sprach bei dieser Gelegenheit ein paar Worte über ihren Bruder Juan Miguel Thanhauser, welcher ebenfalls die Pestalozzi-Schule besuchte und während der Militärdiktatur verschwand. Ihm zu Gedenken pflanzte die Familie im Beisein von Vertretern der Schule und der KlassensprecherInnen einen Baum im Garten der Schule.

Am Abend eröffnete die Ausstellung in Anwesenheit von rund 60 Gästen, unter welchen viele ehemalige SchülerInnen und LehrerInnen der Schule zu finden waren. Der Abend schloss mit einer Diskussionsrunde. Dazu waren Graciela Fernández Meijide, argentinische Politikerin und Menschenrechtsexpertin, Jorge Fasce, ehemaliger Leiter der Primarstufe unserer Schule, Luisa Wettengel, Kuratoriumsmitglied der Elisabeth-Käsemann-Stiftung sowie die Geschichtslehrerin Tomke Oetting eingeladen worden. Letztere war auch für die Leitung des Projekts zuständig, dessen Endprodukt die Ausstellung war.

 

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