Lehrplan
Naturwissenschaften
Fächer des naturwissenschaftlichen Bereichs in der Sekundarstufe:
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Biologie |
Physik |
Chemie |
7. Klasse |
Naturwissenschaften |
8. Klasse |
9. Klasse |
Biologie
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Physik u. Chemie
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10. Klasse |
Physik
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Chemie
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11. Klasse |
12. Klasse |
Im naturwissenschaftlichen Bereich soll den Schülern ein integrales Bild von Struktur und Dynamik der Naturwelt vermittelt werden. Dazu tragen Elemente der Biologie, Physik und Chemie bei, die im Laufe der Schulzeit vertieft werden. Darüber hinaus wird besonderes Gewicht auf die Entwicklung von Fähigkeiten gelegt, die das wissenschaftliche Denken fördern, sowie auf Methoden zur Erlangung von wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Die Fächer umfassen außerdem Fragen zu Gesundheit und Umweltschutz. Dies soll dazu beitragen, Bürger heranzubilden, die begründete Entscheidungen treffen können und kritisch und selbständig ihre Meinung zu Themen äußern können, die sie betreffen.
Die vermittelten Kenntnisse ermöglichen einerseits den Zugang zu naturwissenschaftlichen Betrachtungsweisen von Alltagssituationen und –phänomenen und andererseits das Treffen sinnvoller Entscheidungen.
Der theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen in adäquat ausgestatteten Labors ergänzt. Dadurch erwerben die Schüler experimentelle Techniken und Verfahrensweisen und entwickeln zugleich ihre Forschungsfähigkeit sowie ihre Fähigkeit, über die gewonnenen Ergebnisse zu berichten.
Ansatz der Naturwissenschaften an der Pestalozzi-Schule
- Es gibt nicht nur eine einzige wissenschaftliche Methode, um Erkenntnisse zu gewinnen und natürliche Geschehen zu erklären. Alle Methoden basieren jedoch auf Daten aus Beobachtungen und Experimenten und werden durch präzise induktive, deduktive oder hypothetisch-deduktive Denkweisen unterstützt.
- Erklärungen können zu Theorien ausgearbeitet werden und gelegentlich bedürfen sie Modelle, die auch nicht direkt beobachtbare Aspekte berücksichtigen, für deren Erkundung oft Imagination und Kreativität gefragt sind.
- Dabei sind Reichweite und Beschränkungen der Daten, die in Erklärungen und Schlussfolgerungen hineinfließen, nicht aus den Augen zu verlieren, denn wissenschaftliche Erkenntnisse unterliegen einem ständigen Revisionsprozess.
- Die Wissenschaft fordert Denkfreiheit und eine offene Sichtweise; eine grundsätzliche Komponente des wissenschaftlichen Verfahrens ist die Art und Weise, in der die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft durch Wiederholung von Experimenten und durch die Diskussion in wissenschaftlichen Veröffentlichungen und in Vorträgen wissenschaftliche Entdeckungen einer intensiven kritischen Untersuchung unterwirft.
- Die Wissenschaft bedient sich der Sprache, um ihre Ergebnisse mitzuteilen und größtenteils der universellen Sprache der Mathematik. Wissenschaftler machen nicht nur Experimente, sondern sie diskutieren auch mit Kollegen, nehmen an Kongressen teil, schreiben Artikel, d.h. dass die Mitteilung dem Experiment seine Bedeutung zumisst.
- Die Wissenschaft ist eine für das heutige Leben unentbehrliche kulturelle Leistung. Daher müssen die wissenschaftlichen Erkenntnisse demokratisiert werden, damit sie von der Mehrheit der Bevölkerung geteilt werden und nicht in Händen von wenigen Menschen liegen, die dadurch die Gesellschaften kontrollieren können.
- Wissenschaft ist ethisch nicht „neutral”. Die soziale Verantwortung liegt nicht nur im Bereich der Anwendungen, sondern es gibt eine enge Beziehung zwischen Wissenschaft und Technik, Politik, Wirtschaft, Ethik und Macht. Es gibt wünschenswerte, aber auch kontroverse Forschungsbereiche; daher muss die Reflexion vor der Aufnahme der Grundlagenforschung und nicht erst angesichts der technischen Umsetzung ansetzen.
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